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Widersprüchlichkeit der Atheisten - Teil 1

Das geht eigentlich jeden vernünftigen Menschen etwas an, und wenn die Atheisten in der Existenz des Schöpfers keine Erklärung dafür finden, dann sollen sie nach einer Erklärung dafür suchen, die sich den Gläubigen als eine Alternative für die Existenz des Schöpfers anbietet. Einige Atheisten haben das schon versucht, aber es waren klägliche Versuche, wie wir gleich sehen werden.

Schon seit ältesten Zeiten und bis hin zu unserer jetzigen Zeit glauben die meisten Menschen daran, dass sie und das Universum einen Schöpfer haben, auch wenn die meisten von ihnen - trotz dieses Glaubens an den Schöpfer - Ihm bei der Anbetung andere beigesellen, denn sie glauben an einen einzigen Schöpfer, aber an mehrere Götter. Trotzdem gab es schon immer eine kleine Gruppe von Menschen, die sogar die Existenz dieses Schöpfers leugnen. Heutzutage sind die Zahlen der Atheisten im Westen stark gestiegen und sie haben auch einige Anhänger anderer Kulturkreise etwas beeinflusst, weil sie sich nicht mit ihrem eigenen Atheismus zufrieden gaben, sondern andere dazu aufrufen und versuchen, ihn durch alle Kommunikationsmittel wie Bücher, Zeitungsartikel, Vorlesungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen und andere Mittel zu verbreiten.

 

Was sagt eigentlich ein Atheist den Leuten, wenn er sie zum Atheismus aufruft oder versucht, Argumente für den Atheismus anzuführen? Die zum Atheismus Aufrufenden haben - trotz ihrer Behauptung von der Logik des Atheismus - kein einziges Argument, das sie alle für eine plausible Begründung oder Rechtfertigung ihres Atheismus halten. Vielmehr sind sie voller Widersprüchlichkeit, Gegensätze und falscher Ausreden, die nur diejenigen vom rechten Weg abkommen lassen, die sich davon irritieren lassen.

 

Das meist gebrauchte Argument der Atheisten lautet, dass diejenigen, die an die Existenz des Schöpfers glauben, keine überzeugenden Beweise für dessen Existenz anführen können; aber dabei gehen sie davon aus, dass der Ausgangspunkt die Nicht-Existenz des Schöpfers sei, und daher wird derjenige, der die Existenz eines Schöpfers behauptet, aufgefordert, den Beweis dafür zu erbringen. Aber warum eigentlich nicht das Gegenteil? Warum soll das, woran die Massen der Menschen glauben und wofür sie eine innere Begründung in ihren Seelen haben, nicht der Normalzustand sein, so dass derjenige, der davon abweicht, die Beweise für seine Behauptungen erbringen soll? Diejenigen, die an die Existenz des Schöpfers glauben, sind - wie wir noch zeigen werden - fest davon überzeugt, dass die Existenz des Universums nur durch die Existenz des Schöpfers zu erklären ist. Glauben die Atheisten etwa, dass die Existenz des Universums sie nichts angeht und dass nur die Gläubigen sie erklären sollen? Das geht eigentlich jeden vernünftigen Menschen etwas an, und wenn die Atheisten in der Existenz des Schöpfers keine Erklärung dafür finden, dann sollen sie nach einer Erklärung dafür suchen, die sich den Gläubigen als eine Alternative für die Existenz des Schöpfers anbietet. Einige Atheisten haben das schon versucht, aber es waren klägliche Versuche, wie wir gleich sehen werden.

 

Zu den merkwürdigsten Argumenten der Atheisten, die ich gelesen habe, gehört Folgendes, das einer von ihnen erwähnt hat, nämlich dass er auf Psychologie und Anthropologie spezialisiert sei und dass er alle Kulturen betrachtet und festgestellt habe, dass alle Völker unabhängig von ihren geografischen Lagen und Unterschieden für die Existenz des Schöpfers eintreten. Daraus schlussfolgere er, dass dieser Glaube seinen Grund in der menschlichen Seele hat. Aber trotzdem bleibt er bei seinem Atheismus, und wisst ihr, warum? Er sagt, weil dieser Glaube seiner Meinung nach keinen Nutzen bringt! Wenn er mit dem Glauben meint, dass man sich dabei mit dem Glauben an die Einheit in der Herrschaft begnügt und nichts Weiteres tut, dann hätte er vielleicht recht, denn Allâh der Erhabene sagt vom Glauben einiger Menschen: „… Wie schlimm ist das, was euch euer Glaube gebietet, wenn ihr gläubig seid!“ (Sûra 2:93). Aber der größte Nutzen und das wichtigste Ergebnis, von dem sich unzählige Vorteile ableiten, ist der Glaube daran, dass dieser einzige Herr auch der einzige Gott sein muss, dem allein jegliche Art der Anbetung zusteht.

 

Wenn der Mensch zu dieser Wahrheit kommt, wenn er seinen Herrn anerkennt, liebt und anbetet, wird das ihm eine unvergleichliche Freude bereiten, denn das wird dazu führen, dass Allâh mit ihm zufrieden wird. Das ist der größte Nutzen des Glaubens an die Existenz des Schöpfers. Wer aber diese Freude nicht gekostet hat, dem sei gesagt, dass die Anbetung Allâhs noch andere Vorteile hat, die ihr kennen lernen könnt. Zu den selbstverständlichen Vorteilen gehört, dass der Glaube an Allâh den Erhabenen dem Leben einen Sinn gibt, weil dadurch das Leben ein Ziel hat, wie das Leben nach dem Tod dadurch ebenfalls ein Ziel hat. 

 


Quelle: islamweb.net